Warum Hundekrankengymnastik?

Laufen, mit der Geschmeidigkeit eines Wolfes – das ist der Traum eines jeden Hundes.

Doch zu einer harmonischen Bewegung gehört ein ungestörtes Zusammenspiel von Knochen, Gelenke, Muskeln und Bändern. Durch Verletzungen, Krankheiten, Operationen, angeborenen  Fehlentwicklungen oder altersbedingte Verschleißerscheinungen ist die  Beweglichkeit des Hundes jedoch häufig eingeschränkt und schmerzhaft . Durch eine Schonhaltung versucht der Hund die Schmerzen zu kompensieren und es kommt zu zusätzlichen Problemen der noch gesunden Knochen, Gelenke und Muskeln.

Ziel der Physiotherapie ist es den Teufelskreis aus Schmerz–Verspannung – Fehlbelastung/Schonhaltung zu durchbrechen und eine störungsfreie  Funktion des Bewegungsapparates (Skelett, Gelenke, Muskeln, Gewebe) wiederherzustellen. Durch gezielte therapeutische Maßnahmen können Schmerzen gelindert werden, verspannte Muskeln gelockert, die Gelenkbeweglichkeit verbessert und Bewegungsmuster neu beübt werden.

Hierbei handelt es sich ausschließlich um äußere, manuelle Anwendungen.

Die Hundekrankengymnastik ist eine begleitende Therapieform zur tierärztlichen Behandlung und kann diese niemals ersetzen.